Fasted FASTED

Fastenphasen-Tracker

Sechs Phasen auf festen Stunden, jede Sekunde neu berechnet aus der Startzeit, die du setzt: gesättigt für die ersten 4 Stunden, katabol bis 8, Fettverbrennung bis 12, Ketose bis 16, tiefe Ketose bis 24, danach Langzeitfasten bis 48. Die Grenzen sind Schätzwerte für die Bevölkerung, und deine letzte Mahlzeit verschiebt sie um Stunden.

Aktuelle Phase

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Starte dein Fasten, dann geht es los

Nächste Phase

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Gefastete Zeit

00:00:00

Verlauf des Fastens (0 – 48 Stunden)

DU
0h 8h 16h 24h 32h 40h 48h
Gesättigt Katabol Fettverbrennung Ketose Tiefe Ketose Langzeitfasten
Gesättigter Zustand 0 – 4 h

Was passiert: Dein Körper verdaut gerade deine letzte Mahlzeit. Der Insulinspiegel ist erhöht, während Nährstoffe aus dem Darm ins Blut übergehen. Der Blutzucker steigt, und dein Körper nutzt vor allem Glukose als Energie.

Wichtige Werte: Insulin hoch, Blutzucker erhöht, der Stoffwechsel im Speichermodus — alles Überschüssige wird als Glykogen oder Fett weggepackt.

Wie es sich anfühlt: Satt und mit Energie aus der Mahlzeit. Nach einem großen oder sehr kohlenhydratreichen Essen kann es sich etwas träge anfühlen.

Katabole Phase 4 – 8 h

Was passiert: Die Verdauung läuft aus. Der Insulinspiegel beginnt zu sinken, und dein Körper greift auf die Glykogenspeicher in Leber und Muskeln zurück. Das ist der Übergang aus dem gesättigten Zustand.

Wichtige Werte: Insulin fällt, der Blutzucker normalisiert sich, Glykogen wird abgebaut (Glykogenolyse). Glukagon steigt und gibt deinem Körper das Signal, gespeicherte Energie freizugeben.

Wie es sich anfühlt: Meist ganz normal. Manche spüren den ersten Anflug von Hunger, besonders nach einer leichteren Mahlzeit.

Fettverbrennung 8 – 12 h

Was passiert: Weil sich die Glykogenspeicher leeren, wendet sich dein Körper immer stärker dem Fett als Hauptbrennstoff zu. Fettzellen geben Fettsäuren ins Blut ab, die dann über die Beta-Oxidation abgebaut werden.

Wichtige Werte: Insulin niedrig, das Wachstumshormon beginnt zu steigen (das hilft, Muskeln zu halten), und die Fettoxidation nimmt deutlich zu. Auch Noradrenalin steigt und hebt Wachheit und Stoffwechselrate.

Wie es sich anfühlt: Es kann eine Hungerwelle kommen, die oft wieder vorbeigeht. Viele berichten von klarerem Kopf und einem leichten Energieschub, während sich der Körper auf Fett einstellt.

Ketose 12 – 16 h

Was passiert: Deine Leber beginnt, Fettsäuren in Ketonkörper umzubauen (Beta-Hydroxybutyrat, Acetoacetat und Aceton). Diese Ketone dienen Gehirn und Muskeln als anderer Brennstoff. Das ist das Kennzeichen der Ketose durch Fasten.

Wichtige Werte: Die Ketonwerte im Blut steigen messbar. Insulin liegt auf Grundniveau. Das Wachstumshormon kann 2–3-mal höher liegen als im gesättigten Zustand. Die Autophagie, das Recycling in der Zelle, fährt langsam hoch.

Wie es sich anfühlt: Viele Fastende beschreiben ruhige Konzentration und gleichmäßige Energie. Der Hunger lässt oft gerade jetzt nach. Manche bemerken einen leicht metallischen Geschmack oder fruchtigen Atem (vom Aceton).

Tiefe Ketose 16 – 24 h

Was passiert: Die Ketonproduktion erreicht ihren Höhepunkt, während dein Körper ganz auf Fett umgestellt ist. Die Autophagie — der Vorgang, mit dem Zellen beschädigte Eiweiße und Zellbestandteile aufräumen — läuft jetzt aktiv. Dein Stoffwechsel hat tief umgeschaltet.

Wichtige Werte: Die Ketone im Blut erreichen ihre Höchstwerte (meist 1–3 mmol/l). Das Wachstumshormon kann auf das Fünffache des Ausgangswerts steigen. Entzündungsmarker wie IL-6 und TNF-alpha beginnen zu sinken. BDNF, ein Wachstumsfaktor für Nervenzellen, nimmt zu und stützt das Gehirn.

Wie es sich anfühlt: Die meisten erfahrenen Fastenden fühlen sich klar und wach. Körperlicher Hunger ist oft gering. Vielleicht merkst du mehr Konzentration und eine gewisse Leichtigkeit. Manchen wird etwas kalt, weil sich die Stoffwechselrate verschiebt.

Langzeitfasten 24 – 48 h

Was passiert: Die Autophagie beschleunigt sich deutlich. Dein Körper ist in anhaltender Zellerneuerung und baut beschädigte Bestandteile stärker ab und wieder auf. Die Erneuerung der Immunzellen beginnt — alte weiße Blutkörperchen werden abgebaut und neue gebildet.

Wichtige Werte: Die Autophagie-Marker erreichen ihren Höchststand. Der insulinähnliche Wachstumsfaktor 1 (IGF-1) fällt, was die Forschung mit einem längeren Leben in Verbindung bringt. Stammzellen im Darm und im Immunsystem werden aktiv. Die Ketone bleiben hoch und stabil.

Wie es sich anfühlt: Sehr unterschiedlich. Manche fühlen sich außergewöhnlich klar und energiegeladen, andere werden müde. Der Elektrolythaushalt wird jetzt wichtig. Ein Fasten über 24 Stunden hinaus gehst du vorsichtig an, am besten mit ärztlicher Begleitung.

So sind die Phasen gesetzt

Der Tracker macht eine Subtraktion — die Stunden zwischen der Startzeit, die du setzt, und jetzt — und liest die Antwort aus einer festen Tabelle mit sechs Phasen ab. Diese Grenzen sind dieselben, die jedes andere Tool dieser Seite benutzt, damit dir zwei Seiten für dasselbe Fasten nie verschiedene Antworten geben: gesättigt für die ersten 4 Stunden, katabol von 4 bis 8, Fettverbrennung von 8 bis 12, Ketose von 12 bis 16, tiefe Ketose von 16 bis 24 und Langzeitfasten von 24 bis 48, wo die Skala endet.

Die Grenzen sind Schätzwerte aus der Fastenliteratur, und sie stehen in runden Stunden, weil die Literatur nichts Feineres hergibt. Wann du eine wirklich überschreitest, entscheiden deine letzte Mahlzeit und das Glykogen, das sie hinterlassen hat, wie aktiv du seitdem warst, deine Körperzusammensetzung und wie oft du fastest — wer ketogen isst, und wer von einem großen Teller Nudeln kommt, erreicht die Ketose bei identischer Uhr mehrere Stunden auseinander. Nichts auf dieser Seite misst dein Blut. Wenn dir ein Ketonwert wichtig ist, miss ihn.

Woher das kommt

  1. 1. Flipping the Metabolic Switch: Understanding and Applying the Health Benefits of Fasting — Anton et al., Obesity, 2018 (PubMed Central)
  2. 2. Effects of Intermittent Fasting on Health, Aging, and Disease — de Cabo & Mattson, New England Journal of Medicine, 2019 (PubMed)

Diese Seite ist nicht medizinisch geprüft — sie nennt ihre Quellen, damit du sie nachlesen kannst. Lies unsere redaktionellen Grundsätze. Methode zuletzt geprüft am 21. August 2026.

Zu wissen, was in jeder Etappe eines Fastens in deinem Körper passiert, motiviert enorm. Wenn dir klar ist, dass die Fettverbrennung nach 12 Stunden anzieht und die Ketose gegen 18 Stunden einsetzt, fühlen sich die letzten Stunden nach Sinn an und nicht nach Strafe.

Das Phasenmodell gibt dir für jedes Fasten eine Landkarte. Statt auf die Uhr zu starren und auf dein Essensfenster zu warten, folgst du dem Weg deines Stoffwechsels und siehst, was sich an jedem Meilenstein ansammelt.

Häufig gestellte Fragen

Wann beginnt beim Fasten die Fettverbrennung?

Dein Körper schaltet etwa nach 10 bis 12 Stunden Fasten auf Fett um, sobald die Glykogenspeicher der Leber deutlich geleert sind. Nach 14 bis 16 Stunden steigt die Lipolyse, also der Abbau von Fett, spürbar an. Deshalb ist 16:8 so verbreitet: Damit erreichst du die Fettverbrennung jeden Tag.

Was ist Ketose beim Fasten und wann setzt sie ein?

Ketose ist ein Zustand, in dem dein Körper aus Fett Ketonkörper bildet und sie statt Glukose als Brennstoff nutzt. Eine leichte Ketose beginnt meist nach 16 bis 18 Stunden Fasten und vertieft sich, je länger du fastest. Nach 24 Stunden sind die meisten deutlich in der Ketose.

Ist die Autophagie beim Fasten wissenschaftlich belegt?

Autophagie ist ein gut dokumentierter Vorgang in der Zelle, für den Yoshinori Ohsumi 2016 den Nobelpreis bekam. Tierversuche und einzelne Studien am Menschen zeigen, dass Fasten die Autophagie anstößt, wobei der genaue Zeitpunkt beim Menschen schwankt. Man geht davon aus, dass sie ab etwa 24 bis 48 Stunden Fasten deutlich zunimmt.

Wie lange muss ich fasten, damit es etwas bringt?

Es fängt überraschend früh an. Der Insulinspiegel sinkt schon nach Stunden, die Fettverbrennung zieht nach 12 bis 16 Stunden an, die Ketose beginnt gegen 18 Stunden und die Autophagie nimmt nach 24 Stunden zu. Schon ein tägliches Fasten über 14 bis 16 Stunden bringt mit der Zeit spürbare Veränderungen im Stoffwechsel.

Sind die Fastenphasen bei allen Menschen gleich?

Nein. Körperzusammensetzung, Stoffwechselgesundheit, Ernährung, Fitness und Fastenerfahrung beeinflussen alle, wann du eine Phase erreichst. Wer regelmäßig fastet, kommt oft schneller in Fettverbrennung und Ketose, weil der Stoffwechsel mit der Zeit flexibler wird.

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