Fasted FASTED

Elektrolyt-Rechner fürs Fasten

Ausgangswerte von 2.500 mg Natrium, 2.000 mg Kalium und 400 mg Magnesium am Tag, um 15 Prozent erhöht bei einem längeren Fasten und angepasst an die Symptome, die du ankreuzt — Kopfschmerzen bringen Natrium, Krämpfe bringen Magnesium. Das ist ein Ausgangspunkt und keine Verordnung, und es ist die falsche Seite für dich, wenn du ein Entwässerungsmittel oder ein Blutdruckmedikament nimmst.

12h 24h 36h 48h

So wird gerechnet

Der Rechner startet bei drei Tageswerten — 2.500 mg Natrium, 2.000 mg Kalium und 400 mg Magnesium — und verschiebt sie dann nach deinen Angaben. Ein längeres Fasten hebt alle drei um 15 Prozent. Hitze oder starkes Schwitzen legt 500 mg Natrium und 500 mg Kalium drauf; Kopfschmerzen 500 mg Natrium und 50 mg Magnesium; Krämpfe 100 mg Magnesium und 200 mg Kalium; Müdigkeit 300 mg Natrium; schlechter Schlaf 100 mg Magnesium; Herzrasen 200 mg Natrium und 50 mg Magnesium. Ein kurzes Fasten skaliert alles auf 70 Prozent herunter, ein mittleres auf 85. Der Einnahmeplan teilt das Natrium und Kalium des Tages dann auf drei Portionen auf und das Magnesium auf zwei.

Die Ausgangswerte liegen im Bereich veröffentlichter Referenzwerte für Erwachsene; die Anpassungen stammen aus keiner Leitlinie, weil es für das Fasten keine gibt. Sie sind die Einschätzung dieser Seite zu Richtung und grober Größe, gebaut auf einem unstrittigen Mechanismus: Beim Fasten fällt das Insulin, die Nieren halten weniger Natrium und Wasser zurück, und die Kopfschmerzen und Krämpfe, die Menschen bei einem langen Fasten dem Hunger zuschreiben, sind oft Mineralstoffverlust.

Diese Seite ist damit ein Ausgangspunkt und keine Verordnung. Nutz sie nicht, wenn du ein Entwässerungsmittel, ein Blutdruckmedikament oder sonst etwas nimmst, das den Kaliumhaushalt beeinflusst; nutz sie nicht bei einer Nieren- oder Herzerkrankung. Vor allem beim Kalium ist Vorsicht geboten — zu viel davon ist gefährlich, und über das Essen kommt es sicherer in den Körper als über ein Präparat. Wenn ein Symptom stark ist oder nicht nachlässt, brich das Fasten ab und iss.

Woher das kommt

  1. 1. Dietary Reference Intakes for Sodium and Potassium — National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine, 2019 (NCBI Bookshelf)

Diese Seite ist nicht medizinisch geprüft — sie nennt ihre Quellen, damit du sie nachlesen kannst. Lies unsere redaktionellen Grundsätze. Methode zuletzt geprüft am 21. August 2026.

Über Elektrolyte entscheidet sich, ob ein Fasten angenehm oder elend wird. Die meisten Nebenwirkungen — Kopfschmerzen, Krämpfe, Müdigkeit, ein benebelter Kopf — kommen vom Elektrolytverlust und nicht vom Hunger selbst.

Wenn das Insulin beim Fasten fällt, spülen die Nieren Natrium aus und nehmen Kalium und Magnesium mit. Wer diese Mineralstoffe frühzeitig ersetzt, bleibt wach und klar im Kopf — und hält längere Fasten viel leichter durch.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich beim Fasten Elektrolyte nehmen, ohne das Fasten zu brechen?

Ja. Reine Elektrolytpräparate mit Natrium, Kalium und Magnesium haben keine Kalorien und brechen dein Fasten nicht. Meide Elektrolytgetränke mit Zucker, Süßstoffen oder Kalorien. Reines Salz, Kaliumchlorid und Magnesiumcitrat-Kapseln sind während eines Fastens unbedenklich.

Warum sinken die Elektrolyte beim Fasten?

Beim Fasten fällt der Insulinspiegel deutlich. Weniger Insulin heißt: Die Nieren scheiden mehr Natrium und Wasser aus, und Kalium und Magnesium gehen mit. Deshalb bekommen viele Menschen beim Fasten Kopfschmerzen, Krämpfe und Müdigkeit — oft steckt der Elektrolytverlust dahinter und nicht der Hunger.

Wie viel Salz sollte ich beim Fasten nehmen?

Bei längeren Fasten über 18 Stunden brauchen die meisten Erwachsenen 2.000 bis 3.000 mg Natrium am Tag. Wer viel trainiert oder in einem heißen Klima lebt, kommt auf bis zu 3.500 mg. Fang morgens mit einem viertel Teelöffel Salz in Wasser an und pass es danach an, wie du dich fühlst.

Woran erkenne ich ein Elektrolytdefizit beim Fasten?

Typisch sind Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Schwindel, ein benebelter Kopf, Herzklopfen und Übelkeit. Wenn du so etwas während eines Fastens merkst, versuch es zuerst mit Elektrolyten, bevor du das Fasten beendest. Bei schweren Beschwerden wie unregelmäßigem Herzschlag oder anhaltendem Erbrechen brichst du das Fasten ab und sprichst mit einem Arzt.

Welche Elektrolytpräparate eignen sich zum Fasten?

Achte auf Präparate ohne Zucker, ohne Süßstoffe und ohne Kalorien. Reine Möglichkeiten sind rosa Himalayasalz oder Meersalz für Natrium, Kaliumchlorid (Marken wie NoSalt oder NuSalt) und Magnesiumcitrat- oder -glycinat-Kapseln. Viele mischen sich daraus ihre eigene "Ketoade" in Wasser.

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